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Rissige Fingerkuppen

Rissige Fingerkuppen

Rissige Fingerkuppen

Im Winter ist die Haut nicht nur trocken, sondern reißt stellenweise sogar ein. Gerade die sensiblen Finger sind davon betroffen. Was genau hilft?

Pulpitis sicca – schmerzhafte Einrisse

Ein kleiner Riss kann doch nicht so schlimm sein, oder? Menschen, denen schon einmal die Fingerkuppen eingerissen sind, wissen wie unangenehm dieser pochende Schmerz sein kann. Die Fingerkuppen sind stark durchblutet und haben viele Nervenenden, die für den Tastsinn wichtig sind. Reicht die Verletzung durch mehrere Hautschichten, werden Nervenenden gereizt und senden kontinuierliche Schmerzimpulse.

Woher kommt’s?

Die Ursachen für diese Wunden sind vielfältig. Oftmals sind Menschen betroffen, die draußen arbeiten und täglich mit Baumaterialien, Erde oder Holz in Berührung kommen. Eine zweite Ursache ist tatsächlich eine genetische Veranlagung. Doch meistens reißen die Fingerkuppen im Winter ein, wenn die Haut austrocknet. Durch die Kälteeinwirkung wird die Hornhaut an den Seiten der Fingerkuppen dicker und schließlich gibt es kleine Risse, die langwierig und schmerzvoll sind.

Auch Putzmittel und Seifen begünstigen in Zusammenhang mit Kälte raue und rissige Fingerkuppen. Essigessenz, Zitronensäure, ätzende, alkalische Reinigungsmittel oder auch Seifen mit einem hohen pH-Wert reizen die Haut vor allem an den Händen. Häufiges Waschen, lange Bäder oder zu heißes Wasser begünstigen ebenfalls rissige Finger und trockene Hände.

Erste Hilfe bei schmerzhaften Wunden

Bei akuten Entzündungen gilt es, die Wunde mit guten Pflastern abzukleben, um das Eindringen von Keimen zu minimieren. Das Pflastern hilft auch, den Riss etwas zusammenzudrücken, was Schmerzen und Druckempfindlichkeiten lindert.

Helfen die Pflaster nicht oder weichen durch häufiges Waschen oder Desinfizieren der Hände schnell wieder auf, hilft ein flüssiger Filmverband. Diesen kannst du in der Apotheke besorgen und ganz einfach mit einem kleinen Pinsel oder Spatel auftragen. Der Filmverband ist mit Weizenkeimöl angereichert, was die Wundheilung unterstützt. Zudem bildet der Verband ein feuchtes Milieu, in dem die Wunde schneller heilt und vor äußeren Einflüssen geschützt ist.

Wie kann ich vorbeugen?

Handschuhe sind Gold wert

Damit rissige Fingerkuppen im Winter keine Chance haben, solltest du immer Handschuhe tragen, wenn du draußen bist. Auch beim Putzen sind Handschuhe Pflicht, damit deine Haut mit möglichst wenig Putzmitteln in Verbindung kommt. Hier sind Handschuhe zu empfehlen, die an der Innenseite mit Baumwolle ausgekleidet sind, denn in reinen Plastikhandschuhen schwitzen deine Hände, was ebenfalls die Austrocknung der Haut begünstigt.

Der richtige pH-Wert

Da das Händewaschen nicht vermieden werden kann und wichtig ist, um Krankheitserreger zu minimieren, ist eine Seife mit niedrigem pH-Wert zu empfehlen. Die Haut an den Händen hat einen pH-Wert von ungefähr 5, was ein leicht saures Milieu bedeutet. Alles, was über dem pH-Wert von 7 liegt, gilt als alkalisch und greift deine Haut an. Eine pH-neutrale Seife mit einem Wert von 5 ist somit zu empfehlen.

Eincremen – das A und O

Auch eine gute Handcreme, z.B. ABITIMA® CLINIC Handcreme ist für die Hautpflege an den Händen wichtig. Bei verhornten oder rissigen Fingerkuppen sollte deine Creme aus 15 bis 20 Prozent Urea bestehen. Der Harnstoff sorgt dafür, dass deine Hautschutzbarriere mit einem fettreichen Film umgeben wird und schneller heilt.

 

Quellen: