Das Wunderorgan

Wie innen so außen.

So vielfältig wie die Charaktere der Menschen ist auch die Typologie der Haut. Jeder Mensch steckt in einer anderen Hülle. Anlagebedingt gibt es z.B. hell- oder dunkelhäutige Menschen, eine normale, trockene oder fettige Haut, besonders sensible oder strapazierfähige Haut.

Allen Hauttypen gemeinsam ist, dass sich die Haut als lebendiges Organ im Laufe des Lebens stark verändert. Im Kindesalter ist sie meist noch zart und rosig. Durch Hormonveränderungen neigt sie besonders in der Pubertät durch vermehrte Talgproduktion zu Akne und Hautunregelmäßigkeiten, die häufig mit dem Älterwerden wieder verschwinden. Allerdings können Frauen durch Veränderungen im Hormonhaushalt noch viele Jahre unter unreiner Haut oder Akne leiden.

Die Verlangsamung des Zellstoffwechsels

Bereits ab Mitte 20 produziert die Oberhaut weniger Zellen. Die Barrierefunktion der Haut wird zunehmend schwächer, sie wird dünner und somit können Schadstoffe leichter eindringen. Es können Hautpigmentierungen (Altersflecken) entstehen, die Wundheilung kann sich verlangsamen. Die Kollagenfasern in der Lederhaut verlieren im Laufe der Zeit an Elastizität durch verminderte Feuchtigkeit – die Haut wird dadurch allmählich trockener, schlaffer und faltiger. Das Fettgewebe in der Unterhaut nimmt allmählich ab. Dadurch verringern sich die Energiereserven und die Widerstandskraft gegen Druck.

Angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse und Lebensphasen kann die Haut jedoch von typgerechter Pflege profitieren. Regelmäßige Hautpflege versorgt die Haut mit notwendigen Nährstoffen, kann ihre Feuchtigkeit erhalten, unterstützt sie in der Regeneration und kann den natürlichen Alterungsprozess verzögern.

Der Spiegel unserer Seele

Unsere Haut ist täglich damit beschäftigt, ihre lebenswichtigen Funktionen zu erfüllen. Sie ist Schutzwall unseres Körpers vor Eindringlingen, Viren oder Bakterien. Sie ist unsere Klimaanlage zur inneren Regulation von Kälte und Wärme. Sie reagiert durch vermehrte oder verminderte Durchblutung auf seelische Regungen z.B. durch Erblassen oder Erröten.